Heidenheim Tödlicher Unfall auf der A7: Polizei ermittelt wegen Gaffern

Schaulustige fotografieren beim Vorbeifahren. Die Polizei ermittelt, ob der Verkehr oder gar der Einsatz behindert wurde.
Schaulustige fotografieren beim Vorbeifahren. Die Polizei ermittelt, ob der Verkehr oder gar der Einsatz behindert wurde. © Foto: Feuerwehr Heidenheim
Karin Fuchs 03.01.2018
Nach dem schweren Verkehrsunfall am Neujahrstag auf der A7 mit einem Todesopfer ermittelt die Polizei wegen Schaulustigen.

Weil Gaffer auf der Gegenfahrbahn des schweren Unfalls am Montag auf der A7 bei Heidenheim den Verkehr behinderten und es infolgedessen zu Staus kam, ermittelt nun die Polizei.

Laut einem Polizeisprecher haben andere Verkehrsteilnehmer die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle auf die Gaffer auf der Gegenfahrbahn hingewiesen. Die Polizei werte nun Bildmaterial aus, das unter anderem auch von Einsatzkräften am Unfallort aufgenommen wurde.

Strafe für Gaffer auf der A8

Eine Verkehrsbehinderung durch Gaffen sei eine Ordnungswidrigkeit, das Bußgeld könne 20 bis 1000 Euro betragen, so der Polizeisprecher.

Erst kürzlich wurde ein Gaffer belangt, der bei einem Unfall auf der A8 bei Günzburg gefilmt hatte. Der Schaulustige wurde per Strafbefehl zu einem Monat Fahrverbot und einer Geldstrafe von 2700 Euro verurteilt.