Heidenheim Umgestürzte Bäume, gesperrte Straße: Das war „Burglind“ im Kreis Heidenheim

Heidenheim / HZ 03.01.2018
Das Sturmtief Burglind sorgte auch in Heidenheim am Mittwochmorgen für mehrere Einsätze der Feuerwehr. Die gute Nachricht: Niemand wurde verletzt.

Das Wichtigste zuerst: Im Kreis Heidenheim wurde am Mittwoch niemand durch Sturm „Burglind“ verletzt. Dennoch entstand an einigen Stellen Sachschaden - wie hoch er insgesamt ist, ist unklar.

Hier eine Übersicht über die gemeldeten Schäden und Einsätze aus dem Lankdreis:

In Aufhausen stürzte am Morgen eine große Fichte auf die B 19. Der Verkehr wurde umgeleitet, die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt. Die Feuerwehr hat den umgestürzten Baum beseitigt.

In Schnaitheim im Habichtweg ist am Vormittag ebenfalls ein Baum umgestürzt - dort auf ein Haus. Weil während der Sägearbeiten zum Entfernen der Fichte ein zweiter Baum, der aus dem selben Stamm wächst, beschädigt wurde, musste dieser aus Sicherheitsgründen auch noch entfernt werden. Die Feuerwehr und eine Fachfirma waren im Einsatz.

In Heidenheim meldet die Polizein zudem ein beschädigtes Auto, das durch ein umgestürztes Baugerüst in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Gesperrte Straße und Baustellenabsperrung verwirbelt

Entlang der Landstraße zwischen Zang und Bartholomä wurden mehrere Bäume umgeknickt. Die Strecke wurde deswegen am Mittwoch voll gesperrt und wird erst am Donnerstag wieder für den Verkehr freigegeben, nachdem die Gefahr per Motorsäge beseitigt ist. Die Umleitung führt über Steinheim.

In Gerstetten hatte der Sturm zwar kurzzeitig für Aufregung, nicht aber für Sachschaden gesorgt: Der heftige Wind hatte dort laut Polizei etliche Elemente einer Baustellenabschrankung erfasst.

In Könisgbronn wurden im Klosterhof mehrere große Äste auf den Boden geschmettert. Zudem bildeten sich entlang der Straße nach Zang Sturzbäche, die am Ortseingang von Könisgbronn einen See bildeten, der auch zunächst nicht versickerte.

Alles in allem also Glück im Unglück: Die Feuerwehren im Kreis Heidenheim meldeten bis zum Mittwochmittag keine weiteren sturmbedingten Einsätze.

Im Gegensatz zu anderen Regionen im Land scheint der Kreis Heidenheim demnach insgesamt glimpflich davon zu kommen. Im Ostalbkreis stürzten gleich mehrere Bäume um und beschädigten Oberleitungen. Dies berichtet der SWR.

Auf dem Feldberg erreichte der Wind Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern. Entsprechend größer sind die Schäden im Westen des Landes, etwa in Karlsruhe oder Freiburg. Auch in Stuttgart wurde der öffentliche Nahverkehr teilweise lahmgelegt oder aus Sicherheitsgründen eingestellt. In Calw erlitt eine Frau einen Schock, nachdem sie gegen einen umgestürzten Baum gefahren war.

Nicht im Wald spazierengehen

Die Landesregierung warnt unterdessen vor Waldspaziergängen - auch nachdem sich das Wetter beruhigt hat, könnten noch Äste auf Wege herabstürzen, so die Mahnung.

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