Heidenheim / HZ Die gerade erst vor zwei Tagen reparierte Ampel an der Unterführung „Ohr“ wurde erneut umgefahren. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Am „Ohr“ ist derzeit der Wurm drin: Nachdem am Dienstag erst ein Lkw die Ampel, die zur Einfahrt ins „Ohr“ von Mergelstetten aus kommend den Verkehr regelt, umgefahren hatte, geschah am Donnerstag das genau gleiche Szenario erneut: Gegen Mittag rammte ein Lkw die Ampel, riss sich dabei die Ölwanne und Dieselleitungen auf und legte somit den Verkehr lahm.

Weil Kraftstoff ausgelaufen ist, war sowohl die Feuerwehr Heidenheim als auch eine Spezialfirma im Einsatz. Der Lkw stand zudem quer auf der B 19, weswegen spezielles Gerät herbeigeschafft werden musste, um diesen zu bergen.

Umleitungen und Sperrungen

Von Mergelstetten her wurde die Strecke für den Verkehr gesperrt. Alle Fahrzeuge wurden über die Paul-Hartmann-Straße umgeleitet. Wer aus der Innenstadt das Ohr durchfuhr, konnte dies auch nur zeitweise tun. Immer wieder wurde die Unterführung voll gesperrt.

Die Bergung sowie die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden. Unter anderem musste wegen der Verunreinigung mit Diesel und Öl die Abwassereinrichtung des „Ohrs“ gereinigt werden. Hierdurch kam es nicht nur zu einer Ansammlung von Wasser am tiefsten Punkt der Unterführung, sondern auch zu weiteren zeitlichen Verzögerungen, bis die Strecke wieder freigegeben werden konnte.

Stau bis nach Herbrechtingen

Es kam durch den Unfall und die anschließenden Aufräumarbeiten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Unterdessen hatte sich ein Stau gebildet, der bis nach Herbrechtingen zurückreichte. Augenzeugen berichteten: „Auf der B19 und der B466 geht gar nichts mehr“.

Die Ampel ist bis auf Weiteres außer Betrieb, soll aber im Laufe der Woche repariert werden. Mit weiteren Verkehrsstörungen rund ums „Ohr“ ist daher weiter zu rechnen.

Die Ampelanlage an der Unterführung „Ohr“ ist außer Betrieb. Grund ist ein beschädigter Ampelmast, der offenbar durch einen Lkw verbogen wurde.