Einsätze Silvesternacht: Rauchgasvergiftungen und brennender Müll

HZ 01.01.2018
Die Feuerwehren im Landkreis Heidenheim rückten in der Silvesternacht mehrfach aus. In Sontheim wurden drei Personen verletzt.

Kurz nach Mitternach ging bei der Feuerwehr Heidenheim der erste Alarm ein: Anwohner hatten im Heckental einen brennenden Baum gemeldet. Als die Feuerwehr vor Ort war, fand sich jedoch keine Brandstelle. Die Gegend wurde großräumig abgesucht, doch nirgends fand sich der beschriebene Baum. Seitens der Feuerwehr geht man davon aus, dass sich eine Rakete verfangen hatte, die zwar stark geraucht aber nicht in Brand geraten war.

Drei Verletzte in Sontheim

Weitaus gefährlicher war die Situation in Sontheim/Brenz, wohin die Feuerwehr Sontheim kurz darauf gerufen wurde. Dort war eine Hecke in Brand egraten. Mehrere Anwohner hatten versucht, diese zu löschen - sowohl mit einem Gartenschlauch als auch mit einem Pulverfeuerlöscher. Dabei erlitten drei Personen eine Rauchgasvergiftung. Alle drei mussten von Notarzt und Rettungsdienst behandelt werden und kamen ins Krankenhaus.

Zweimal brennender Müll

Später in der Nacht gab es erneut einen Alarm für die Feuerwehr Heidenheim. Auf dem Zanger Berg an der Iglauer Straße war Sperrmüll in Brand geraten. Entzündet worden war der Müll durch Feuerwerksreste, die auf einem Haufen vor sich hinglühten.

In Giengen kam es später in der Nacht zu einem Containerbrand an der Riedstraße, nahe einem Supermarkt. Ein verschlossener Restmüllcontainer brannte im Inneren lichterloh und musste von der Feuerwehr geöffnet werden, um das Feuer zu löschen. Damit später der Brandschutt komplett ausgeräumt werden konnte, mussten die Feuerwehrleute den Container schließlich aufschneiden.