Westhausen / pol/cat Bei Westhausen riss am Donnerstagmorgen ein Zug eine Oberleitung herunter. Ursache war vermutlich ein Eichhörnchen. Der Vorfall hatte weitrichende Folgen.

Eine Regionalbahn von Aalen nach Donauwörth hat am Donnerstagvormittag gegen 9:50 Uhr zwischen Goldshöfe und Westhausen die Oberleitung heruntergerissen. Ursächlich hierfür war ersten Ermittlungen zu Folge ein Eichhörnchen, welches einen Kurzschluss an der Stromleitung auslöste und diese dadurch beschädigte. Dies teilt die Bundespolizei mit.

In der Folge des Oberleitungsschadens riss die durchfahrende Regionalbahn mit seinem Stromabnehmer offenbar die Oberleitung auf rund 400 Metern herunter. Durch den Vorfall kam es zudem zu einem leichten Böschungsbrand, welcher durch die Feuerwehr gelöscht wurde.

Nachdem der Zug zunächst in einem Waldstück zum Stehen kam, konnten die etwa 25 Reisenden erst gegen 11.30 Uhr die Regionalbahn verlassen, da die Oberleitung zunächst geerdet werden musste. Die Betroffenen wurden anschließend mittels Taxis zum nächstgelegen Bahnhof gefahren.

Vor Ort befanden sich neben mehreren Streifen der Landes- und Bundespolizei, auch Mitarbeiter der Deutschen Bahn, sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr. Ebenso kam ein Hubschrauber der Bundespolizei zum Einsatz.

Die Bahnstrecke zwischen Goldshöfe und Westhausen ist nach wie vor noch bahnbetrieblich gesperrt, wodurch es weiterhin zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr kommt.