A7/Oberkochen / pm Auf der A7 bei Oberkochen kam es am Dienstagmorgen zu einem Lkw-Unfall. Die Autobahn musste zeitweise gesperrt werden.

Ein Sattelzug war gegen 7 Uhr auf der A7 in Richtung Ulm unterwegs. Wie die Polizei mitteilt, war der 48-jährige Fahrer gerade auf der linken Spur, um einen anderen Laster zu überholen. Aus unbekannter Ursache platzte plötzlich ein Vorderreifen. Danach prallte der DAF in die Mittelleitplanke.

Durch die Wucht des Aufpralls flogen Teile auf die Gegenspur, wo ein Ford unterwegs war. Dieser wurde dadurch beschädigt.

Der 37-jährige Ford-Fahrer blieb unverletzt, ebenso der Lasterfahrer. Der Sattelzug verkeilte sich allerdings in der Leitplanke.

Wegen auslaufender Betriebsstoffe kam ein Vertreter des Umweltamtes an die Unfallstelle. In der Folge wurde eine Firma beauftragt, die Erde abzutragen. Ein Abschlepper barg den Sattelzug.

Die Bergungs- und Säuberungsarbeiten mit Unterstützung der Autobahnmeisterei dauerten etwa bis 12 Uhr. Das Erneuern der Leitplanke dauert noch an. Solange sind die linken Spuren in beiden Richtungen blockiert. Der Verkehr staute sich in Fahrtrichtung Ellwangen teilweise bis zu zehn Kilometer.

Geladen hatte der Lkw offenbar Rohasche.