Heidenheim / cat/polizei Am frühen Donnerstagmorgen gab es einen Unfall auf der A7 zwischen Giengen und Heidenheim. Die Autobahn musste voll gesperrt werden. Ein junger Mann wurde schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei fuhr gestern gegen 7 Uhr ein 20-Jähriger bei Giengen auf die Autobahn Richtung Würzburg. Vermutlich sei er zu schnell gewesen, habe die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei mit seinem Pkw nach links geschleudert. Dort sei das Fahrzeug gegen die Leitplanke geprallt und auf der linken Spur quer zur Fahrbahn zum Stehen gekommen.

Von hinten sei ein weiteres Fahrzeug gekommen, dessen 54-jähriger Fahrer die Situation zu spät erkannt habe. Es sei deshalb zu einem Auffahrunfall gekommen, in dessen Folge das hintere Fahrzeug nach rechts gegen einen Laster abgewiesen. worden sei. Der Lenker des Lasters habe zuvor die gefährliche Situation erkannt und angehalten.

Transporter kann nicht bremsen

Als der 20-Jährige ausstieg, sei von hinten ein Transporter an die Unfallstelle heran gefahren, dessen Fahrer nach Angaben der Polizei nicht rechtzeitig bremsen konnte. Der Transporter sei ebenfalls in das Auto des 20-Jährigen gerauscht. Dabei sei der 20-Jährige gestützt und wurde mehrere Meter mitgeschleift worden. Schwer verletzt sei er auf der Fahrbahn liegen geblieben. Der 54-jährige Fahrer des zweiten Autos sei leicht verletzt worden. Rettungswagen hätten beide in eine Klinik gebracht. Die Fahrer des Lastwagens und des Transporters seien unverletzt geblieben.

Die Polizei schätzt den Schaden an den Fahrzeugen auf 50 000 Euro. Die beiden Autos und der Transporter seien nicht mehr fahrbereit gewesen. Die Autobahn musste, so die Polizei, während der Bergungsarbeiten vorübergehend gesperrt werden.

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