Heidenheim / pol/HZ Zu dem schweren Unglück, das sich am Donnerstag an der A7 ereignete, sind neue Details bekannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Autobahn A7 zwischen Heidenheim und Herbrechtingen musste am Donnerstagmorgen für sechs Stunden voll gesperrt werden. Eine Frau war auf der Strecke ums Leben gekommen.

Laut Polizeiangaben lag sie am frühen Morgen leblos neben der A7 bei Oggenhausen. Personen im Umfeld der Einsatzstelle hatten jedoch schon am Donnerstag berichtet, dass die Frau möglicherweise mit einem Fahrzeug kollidiert war. Dazu wollte die Polizei zunächst aber keine Angaben machen.

Am Montagmorgen teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung nun mit, dass die Frau von der Autobahnbrücke bei Oggenhausen gestürzt sei und bestätigten, dass sie anschließend von einem oder mehreren Fahrzeugen überrollt worden sei. Ihre Identität stehe noch nicht fest.

Die Verkehrspolizei Heidenheim sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter Tel. 07321/9752-0.
Die Polizei hat folgende Fragen:

  • Wer hat zwischen 5.30 und 6 Uhr eine Person auf der Autobahn bei Oggenhausen liegen sehen
  • Wer hat zwischen 5.30 und 6 Uhr einen Unfall auf der Autobahn bei Oggenhausen beobachtet.
  • Wer hat sonst irgendetwas gesehen und kann Hinweise geben.

Die Autobahn A7 zwischen Heidenheim und Herbrechtingen musste am Donnerstagmorgen mehrere Stunden voll gesperrt werden. Eine Frau war auf der Strecke ums Leben gekommen.

Hilfe bei Gedanken an Suizid

Denken Sie daran, sich das Leben zu nehmen? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hier finden Sie Hilfsangebote in vermeintlich ausweglosen Lebenslagen. Per Telefon, Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch.

Es gibt eine Vielzahl von (auch anonymen) Hilfsangeboten, bei denen Sie mit anderen Menschen über Ihre Gedanken sprechen können. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor.

Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800/1110111 und 0800/1110222.

Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist kostenfrei, er taucht auch nicht auf der Telefonrechnung auf, auch nicht im Einzelverbindungsnachweis.

Muslimisches Seelsorgetelefon

Das muslimische Seelsorgetelefon ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 030/443509821 erreichbar.

Hilfe im Chat

Ebenfalls von der Telefonseelsorge kommt das Angebot eines Hilfe-Chats. Die Anmeldung erfolgt auf der Webseite der Telefonseelsorge.

Den Chatraum kann man auch ohne vereinbarten Termin betreten, mit etwas Glück ist ein Berater frei. In jedem Fall klappt es mit einem gebuchten Termin.

Hilfe per E-Mail

Das dritte Angebot der Telefonseelsorge ist die Möglichkeit der E-Mail-Beratung. Auf der Seite der Telefonseelsorge melden Sie sich an und können Ihre Nachrichten schreiben und Antworten der Berater lesen. So taucht der E-Mail-Verkehr nicht in Ihren normalen Postfächern auf.

Hilfe im persönlichen Gespräch

Wenn Sie gerne persönlich mit einem anderen Menschen über Ihre Gedanken sprechen wollen, muss das nicht unbedingt ein Arzt oder Psychologe sein. Sie können sich selbstverständlich an Psychiater, psychiatrische Kliniken oder auch Krankenhäuser wenden. Sie können sich aber zum Beispiel auch an einen Pfarrer, Imam, Rabbiner oder eine andere Vertrauensperson wenden, wenn Sie den Weg zu einem Psychiater oder Therapeuten scheuen.

Ärzte unterliegen ebenso wie Psychologen der Schweigepflicht. Für Pfarrer gilt neben dem Beichtgeheimnis das Seelsorgegeheimnis, nach dem einem Seelsorger Anvertrautes als vertraulich gilt.

Bundesweit gibt es eine Vielzahl von Beratungsstellen für Menschen mit Suizidgedanken. Eine Übersicht gibt die Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.