Heidenheim Unfall am Suppenkopf - DNA führte Polizei zum Verdächtigen

Heidenheim / HZ 24.01.2018
Vermutlich hat ein 37-Jähriger im Oktober 2017 eine Kollision beim Suppenkopf verursacht.

Am 30. Oktober vergangenen Jahres war ein Audifahrer mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Landesstraße 1083 zwischen Heidenheim und Giengen unterwegs. Beim Suppenkopf geriet er ausgangs einer scharfen Rechtskurve in den Gegenverkehr und prallte gegen ein Fahrschulauto, in dem ein 27-Jähriger saß.

Dieser erlitt dabei Blessuren. Der Unfallverursacher kümmerte sich weder um den Verletzten, noch um den auf rund 50 000 Euro bezifferten Sachschaden. Stattdessen flüchtete er zu Fuß.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er ebenfalls verletzt war und sich möglicherweise in einem Schockzustand befand, suchten neben der Polizei auch die Feuerwehr, die Bergwacht und das Rote Kreuz nach ihm. Auch eine mit einer Wärmebildkamera bestückte Drohne der Rettungshundestaffel war im Einsatz. Dennoch blieb der Gesuchte unauffindbar.

Jetzt haben die Ermittlungen der Polizei offenbar zum Erfolg geführt: Ein 37-Jähriger steht im Verdacht, den Verkehrsunfall verursacht zu haben. Seine DNA stimmt mit einer am Tatort gesicherten DNA-Spur überein.

Der Mann befindet sich auf freiem Fuß. Es handelt sich nicht um den Halter des Audi.

Wie die Polizei auf die Spur des Mannes kam, welchen Hintergrund er hat, oder warum er in der Unfallnacht verschwand, dazu gibt es seitens der Polizei derzeit keine Auskunft.

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