Gleich zwei Einsätze für die Feuerwehren Steinheim und Heidenheim am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag: In der Max-Eyth-Straße in Steinheim war in einer Wohnung ein Feuer ausgebrochen. Und ein Bauwagen, der als Bude genutzt wird, brannte völlig aus.

Brand in Haus in Steinheim

Eine brennende Kerze war nach Angaben der Polizei die Ursache für den Wohnungsbrand am Donnerstag, 26. Dezember, in der Max-Eyth-Straße. Die vier Familienmitglieder bemerkten morgens gegen 7.45 Uhr starken Rauch in der Wohnung, unten im Esszimmer im Erdgeschoss brannte es. Die Familie verließ sofort das Haus und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot an. Sie löschten nach kurzer Zeit den Brand und lüfteten das Haus.

Trotzdem sei das Haus unbewohnbar, wie es hieß. Laut Kreisfeuerwehrverband Heidenheim konnte die Gemeinde aber für die vier Bewohner vorübergehend eine Wohnung bereitstellen. Die Hausbewohner berichteten der Polizei später, dass sie am Mittwochabend eine Kerze angezündet und vergessen hatten, sie auch wieder auszumachen. Wegen der Hitzeentwicklung fingen offensichtlich Materialien nahe der Kerze Feuer.

Der Schaden lässt sich laut der Polizei noch nicht beziffern, er liegt aber nach ersten Schätzungen im fünfstelligen Bereich. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Steinheim und Heidenheim mit sieben Fahrzeugen und 40 Einsatzkräfte sowie die Rot-Kreuz Bereitschaft Steinheim sowie die Besatzung von zwei Rettungswagen .

Bauwagen-Bude in Flammen

Bereits am Mittwoch, 25. Dezember, hatte es einen Brand in der Königsbronner Straße in Steinheim gegeben. Gegen 6.50 Uhr riefen Zeugen die Feuerwehr, weil auf dem Gelände eines Aussiedlerhofs zwischen Steinheim und dem Zanger Kreisel ein Bauwagen, der von Jugendlichen als Bude genutzt wird, brannte. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehren Steinheim, Heidenheim und Sontheim im Stubental eintrafen, stand der Bauwagen im Vollbrand, berichtet der Kreisfeuerwehrverband. Da unklar war, ob durch die Hitzestrahlung es zu einem Schwelbrand in einer nahen Lagerhalle gekommen war, wurden mit einem Traktor etliche Heuballen umgesetzt.

Personen befanden sich nicht mehr darin, hieß es. Die letzten Besucher hatten die Bude gegen 4 Uhr verlassen, in der sie den Heiligen Abend verbracht hatten. Ersten Erkenntnissen der Polizei zu Folge könnte ein Ofen, dessen Glut noch nicht erloschen war, die Ursache für das Feuer gewesen sein. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5000 Euro. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren etwa 50 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen.