Heidenheim Auto in der Brenz: Was war da los?

Heidenheim / Catrin Weykopf 26.07.2018
Am Mittwochnachmittag gab es einen Feuerwehreinsatz auf Höhe der Stadtwerke an der B19. Ein Auto lag in der Brenz - kein echtes, aber ein realistisches Szenario. Es war eine Übung.

Ein Auto kommt von der Straße ab und schanzt in die Brenz. Die Person im Auto ist verletzt und kann sich nicht selbst befreien. Das Wasser ist kalt und je nach Lage des Autos kann es gefährlich hoch steigen - so kann es passieren und so wurde es am Mittwochnachmittag in Heidenheim geübt.

Im Einsatz war die Feuerwehr Heidenheim, die ohne Vorankündigung zu dieser Übung alarmiert wurde. Kreisfeuerwehrsprecher Dennis Straub erklärt: „Einsatzkräfte arbeiten im Echtfall immer unter Adrenalin. Um die Einsatzbedingungen so realistisch wie möglich zu machen, werden einige unserer Übungen daher nicht vorher angekündigt.“ Die Feuerwehrleute hätten somit keine Möglichkeit, sich psychisch oder körperlich darauf vorzubereiten, was ihnen bevorsteht - so wie im echten Einsatz eben auch.

Im Ernstfall läuft Öl aus

Im Testfall am Mittwoch ging alles gut über die Bühne, so Straub. Die Person (im konkreten Fall war dies eine Puppe) wurde befreit. Zeitgleich wurde mit Booten eine Ölsperre auf dem Wasser errichtet, denn im Gegensatz zum Übungsfahrzeug, das eigens für den Testfall präpariert wurde, treten aus einem echten Auto Öl und Betriebsstoffe aus, die der Umwelt schaden.

Beim Übungsauto ist das nicht der Fall, es besteht nur noch aus der Karosserie und ist somit umweltverträglich.

Die Übung dauerte insgesamt rund eineinhalb Stunden.

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