Lauingen Analyse nach Brand in Recyclingbetrieb abgeschlossen

Am Sonntagnachmittag brannte es in einem Recyclingbetrieb in Lauingen. Als Vorsichtsmaßnahme wurde der Bahnhof geräumt. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten.
Am Sonntagnachmittag brannte es in einem Recyclingbetrieb in Lauingen. Als Vorsichtsmaßnahme wurde der Bahnhof geräumt. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten. © Foto: Markus Brandhuber
Lauingen / pm 25.07.2018
Nach einem Brand in einem Recyclingbetrieb gibt das Landratsamt das Ergebnis der Analyse über ausgetretene Schadstoffe bekannt.

Nach dem Ergebnis der vom Landratsamt veranlassten Analysen sind an den Freiflächen in der Umgebung des Recyclingbetriebs, der am vergangenen Sonntagnachmittag in Lauingen in Brand geriet, keinerlei Quecksilberkontaminationen an den Freiflächen nachweisbar.

Eine Gefahr für Menschen besteht daher bei Aufenthalt im Freien oder auch durch den Genuss von Obst und Gemüse aus den Hausgärten nicht, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bei dem Großbrand auf dem Gelände des Recyclingbetriebs wurde eine Halle, die für die Lagerung von Kunststoffmaterialien und Geräteteilen genutzt wurde, völlig zerstört.

Beim Brand sind giftige Dämpfe, unter anderem quecksilberhaltige Gase, entstanden.

Deshalb konnte zunächst eine Kontamination des Bodens und damit Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung nicht völlig ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund hatte das Landratsamt Probenahmen im näheren und weiteren Umfeld der Brandstelle veranlasst und ein Fachlabor mit der Überprüfung beauftragt.

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