Morfall 40 neue Hinweise: Ist der entscheidende Tipp dabei?

Silja Kummer 24.05.2013
Nachdem 40 neue Hinweise auf einen möglichen Mörder der Heidenheimerin Maria Bögerl eingegangen sind, hüllen sich die Ermittler weiter in Schweigen. Ist der entscheidende Tipp dabei?
Zum dritten Jahrestag des Verbrechens hatte die ermittelnde Soko „Flagge“ der Kriminalpolizei in einer Pressemitteilung erklärt, dass die Täter in der Spielhallen-Szene im Raum Neresheim, Giengen und Dillingen gesucht werden. Erstmals sprachen die Ermittler ausschließlich von mehreren Tätern mit guten Ortskenntnissen.

Daraufhin seien 40 neue Hinweise eingegangen. Neben sachbezogenen Tipps seien auch einige Informationen zu Personen dabei, wird Frank Buth von der Landespolizeidirektion Stuttgart zitiert. Darüber, wie die Hinweise zu bewerten sind, wurde jedoch nichts gesagt. Dies vermeldete die Nachrichtenagentur dpa am Freitag.

Der "Badischen Zeitung" zufolge möchte Heidenheims Oberbürgermeister Bernhard Ilg, dass der Fall endlich gelöst werde: "Dann würde man endlich zu Ruhe kommen", habe er dem Blatt zufolge gesagt.

In den vergangenen drei Jahren sind insgesamt rund 10 000 Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei eingegangen. Eine heiße Spur war bisher nicht darunter.

Derzeit arbeiten noch 12 Ermittler der Soko "Flagge" an dem Fall.

Maria Bögerl, die Frau des damaligen Heidenheimer Kreissparkassen-Chefs Thomas Bögerl, war am 12. Mai 2010 aus dem Haus in Schnaitheim entführt und drei Wochen später in einem Waldstück bei Nietheim ermordet aufgefunden worden.