Gegen 3.45 Uhr wurden am Samstagmorgen die Hechinger Feuerwehr, die DRK-Bereitschaft und die Polizei zu einem Zimmerbrand in die Hechinger Katharinenstraße gerufen. Sieben Menschen befanden sich zur Brandzeit in dem Gebäude. Doch alle konnten das Haus rechtzeitig verlassen und blieben dem ersten Eindruck zufolge unverletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst betreut und konnten später ins Haus zurückkehren.

Rauchmelder weckt Bewohnerin

Eine 27-jährige Mieterin war durch den Rauchmelder aufgeweckt worden, hatte, Brandgeruch wahrgenommen und alarmierte daraufhin die Feuerwehr und die Bewohner der weiteren sieben Wohneinheiten.

Löschangriff von innen und außen

Den Brand brachte der erweiterte Löschzug Hechingen schnell unter Kontrolle. Der Löschangriff erfolgte mit zwei Trupps von innen und mit der Feuerleiter von außen. Sieben Fahrzeuge und 35 Mann waren im Einsatz, fünf weitere hielten im Feuerwehrhaus Bereitschaft. Das DRK war mit fünf Fahrzeugen und zehn Kräften aufgefahren.
Nach derzeitigen Erkenntnissen brach der Brand in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss aufgrund eines technischen Defekts an einem Elektrogerät aus. Der Sachschaden wird auf 50 000 Euro geschätzt, die Wohnung im zweiten Stock ist auf weiteres nicht mehr bewohnbar.
Die Einsatzleitung bei der Feuerwehr lag bei Frank Brecht, beim DRK bei Tobias Kopf. Auch Kreisbrandmeister Hermann war zugegen.
Alle Rettungskräfte trugen Mund-Nase-Schutz. Was ihre Arbeit ebenso wenig erleichtert haben dürfte wie die Straßenglätte in den eiskalten Morgenstunden.

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