Die L 391 zwischen Hirrlingen und Rangendingen musste am Mittwochnachmittag nach einem schweren Verkehrsunfall, der drei Verletzte forderte, für längere Zeit voll gesperrt werden.

Sattelzug überholt und Gegenverkehr übersehen

Wie die Polizei berichtet, war ein 22-Jähriger mit einem Audi A4 kurz nach 13 Uhr auf der Landstraße von Hirrlingen kommend in Richtung Rangendingen unterwegs. In einer langgezogenen, unübersichtlichen Rechtskurve scherte er zum Überholen eines Sattelzugs aus. Nachdem er mit seinem Wagen etwa einen Meter über die Mittellinie gefahren war, kam es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Opel Corsa eines 48 Jahre alten Mannes.

Kleinkind bleibt unverletzt

Der Corsa wurde im Anschluss nach rechts in die abfallende Böschung abgewiesen und kam nach über 40 Metern entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen. Das Auto des Unfallverursachers wurde ebenfalls nach rechts abgewiesen und prallte noch gegen den Auflieger des Sattelzugs, bis es nach zirka 60 Metern stehenblieb. Der 22-Jährige und eine gleichaltrige Mitfahrerin zogen sich nach derzeitigem Kenntnisstand leichte Verletzungen zu. Ein einjähriges Kind, das ordnungsgemäß im Fahrzeug gesichert war, blieb glücklicherweise unverletzt.

Opelfahrer schwer verletzt

Der Opelfahrer erlitt schwere Verletzungen und musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden.
Zur Versorgung der Verletzten war der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt rund 20 000 Euro. Zur Fahrbahnreinigung rückten Mitarbeiter der Straßenmeisterei an die Unfallstelle aus. Die Vollsperrung konnte gegen 15.10 Uhr aufgehoben werden. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde von der Polizei einbehalten.

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