Ein Mann mittleren Alters ist am späten Nachmittag des Fasnetsdienstags in Bisingen von einem Zug erfasst worden. Nach bisherigen Meldungen hat er den Unfall überlebt, hat sich jedoch Verletzungen zugezogen. Er wurde in eine Klinik gebracht.

Fahrgäste unter Schock

Der Mann sei aus noch ungeklärter Ursache am Bisinger Bahnhof auf den Gleisen gewesen, als ein Interregio einfuhr.

Zirka 50 Fahrgäste waren im Zug. Etwa die Hälfte davon stieg in Bisingen aus. Etwa 25 Fahrgäste wurden von geschulten Kräften des DRK psychologisch betreut.

Vollbremsung eingeleitet

Der Lokführer hatte sofort eine Vollbremsung eingeleitet. Der Zug sei aber erst nach weiteren 150 Metern zum Stehen gekommen, hieß es vor Ort. Der Interregio hätte gar nicht ins Bisingen gehalten, wäre es nicht zu dem Unfall gekommen.

Der Zug blieb längere Zeit in Bisingen stehen. Es wurde abgewogen, ob er weiterfahren kann, oder ob Busse eingesetzt werden, um die restlichen Fahrgäste an die Zielorte zu befördern.

Die Alarmierung am Fasnetsdienstag erfolgte gegen 16.50 Uhr: „Person in Not“ meldete die Leitstelle Zollernalb. Mit einem Großaufgebot waren die Feuerwehr Bisingen, Polizei, Rettungsdienst und Notarzt vor Ort. Das DRK ist mit drei Rettungswagen an der Unglückstelle, darunter das DRK Bisingen, das ohnehin beim Fasnetstreiben im Einsatz war, sowie die Schnelleinsatzgruppe „Betreuung“ des DRK Ringingen.

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