Ein 31-jähriger Mechaniker ist am Montagabend bei Arbeiten an einem Förderband schwer verletzt worden. Um 21.47 Uhr ging der Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr Hechingen ein. Womöglich sei der Mann mit der Hand und dem Oberkörper eingequetscht, hieß es. So war also die Ausgangssituation für den kommissarischem Kommandanten Frank Brecht und sein Team.

In Abstimmung mit dem Notarzt befreit

Mit einer verkleinerten Truppe von zwölf Männern, um die Sicherheit auch zu Corona-Zeiten aufrecht zu erhalten, war die Feuerwehr dann vor Ort bei dem Gelände der Firma Sternenbäck im Hechinger Gewerbegebiet Lotzenäcker auf der Gemarkung Stein.

In Abstimmung mit dem Notarzt befreiten die Einsatzkräfte dann den Mann aus dessen misslicher Lage in der Kistenwaschstraße. Der 31-Jährige hatte den derzeitigen Ermittlungen zufolge an der laufenden Maschine gearbeitet, als er mit einem Arm in eine Umlenkrolle eingezogen und eingeklemmt wurde.

Hinzueilende Mitarbeiter konnten die Maschine zwar abstellen, aber erst den alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es, den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Von der Hand bis zum Oberarm

Der Sternenbäck-Mitarbeiter war mit von der Hand bis zum Oberarm in der Kistenwaschstraße eingeklemmt. Dazu mussten sie das Förderband abbauen. Der Rettungshubschrauber flog den Schwerverletzten nach notärztlicher Erstversorgung sofort in die Klinik.

Der Einsatz dauerte laut Frank Brecht rund eineinhalb Stunden. Das Polizeirevier Hechingen hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.