Kurz nach 3 Uhr fuhr ein 39-jähriger Mazda-Fahrer von der Heiligkreuzstraße her kommend in den Obertorplatz ein. „Aufgrund seines alkoholisierten Zustandes“, so heißt es im Polizeibericht, übersah er dort wohl einen Lastwagen, bei dem die Ladebordwand heruntergeklappt war. Der Fahrer des besagten Lastwagens war im Begriff, Backwaren abzuladen. Das Auto prallte ungebremst in die Ladebordwand, die sich etwa 20 Zentimeter über dem Boden befand.

Lastwagenfahrer rettet sich mit einem Sprung

Der Lkw-Fahrer, der auf der Ladebordwand stand, konnte sich mit einem Sprung herunter in Sicherheit bringen. Die Ladebordwand bohrte sich einen knappen halben Meter in die Fahrzeugfront des Mazda. Den 39-Jährigen beeindruckte dies nicht sonderlich. Er legte den Rückwärtsgang ein und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Die Polizei folgt der Ölspur und stellt den Flüchtenden

Die hinzugerufene Polizei musste jedoch lediglich der Ölspur folgen, welche der stark beschädigte Mazda hinterlassen hatte. Das Fahrzeug konnte nur wenige Minuten nach dem Unfall samt Fahrer in der Schillerstraße angetroffen werden. Offensichtlich waren beide, Auto und Fahrer, nicht mehr in der Lage weiterzufahren. Während der Mann unverletzt blieb, erlitt sein 16 Jahre alter Mazda einen wirtschaftlichen Totalschaden in einer Höhe von schätzungsweise 1000 Euro.

Wegen Alkohol: Der Führerschein ist weg

Bei der Anzeigenaufnahme stellte die Polizei fest, dass der Autofahrer deutlich unter Alkoholeinwirkung stand, was zu einer Blutentnahme und einem vorläufigen Führerscheinentzug führte. An dem Lastwagen entstand ein Sachschaden von zirka 3000 Euro.