Dramatischer Vorfall in Burladingen im Zollernalbkreis: Am Montagabend, kurz vor 19 Uhr, ist ein vierjähriges Mädchen leblos in einem Gartenpool auf einem Privatgrundstück gefunden worden.
Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, starb das Kind in der Nacht auf Mittwoch. Die Staatsanwaltschaft habe eine Obduktion beantragt. Es werde derzeit überprüft, ob Dritte für den tragischen Todesfall verantwortlich sein könnten.

Kind hat im Freien gespielt - Kurz aus den Augen gelassen

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hatte das Kind zunächst unter Aufsicht im Freien vor der Wohnung der Mutter gespielt. Sie ließ es demnach für kurze Zeit aus den Augen. Als die Frau wieder zurückkam, war ihre Tochter verschwunden. Die Mutter wählte umgehend den Notruf, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten.

Auf Nachbargrundstück leblos treibend in einem Pool gefunden

Im Laufe einer Suchaktion fanden die Beamten die Vierjährige in einem Gartenpool auf einem Nachbargrundstück leblos treibend. Die Helfer reanimierten das Kind bis der Notarzt eintraf, der die Vierjährige weiter versorgte.

Kind mit Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen

Ein Rettungshubschrauber brachte das Mädchen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus, wo es am Mittwoch starb. Die Staatsanwaltschaft Hechingen und das Kriminalkommissariat Balingen haben die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls aufgenommen.
Neben der Polizei waren auch Kräfte der Feuerwehr Burladingen und des Rettungsdienstes im Einsatz gewesen.