In den sozialen Netzwerken schlugen die Wogen hoch, zahlreiche Nachrichten erreichten die Redaktion in kürzester Zeit – Tailfingen schien um Mitternacht in heller Aufregung ob des recht spektakulären Einsatzes von „Christoph 11“, dem Rettungshubschrauber aus Villingen-Schwenningen.

Erst Tiefflug, dann Landung

Ganz schön tief sei der geflogen, stellten viele mit Argusaugen fest. Kein Wunder, befand sich der Airbus H 145 doch im Landeanflug überm Talgang – was wiederum anderen Beobachtern nicht entgangen war, wie schnell im Netz herumgereichte Fotos der gelandeten Maschine unzweifelhaft dokumentierten.

Verpuffung in Öl-Ofen ruft Retter auf den Plan

Ein Beamter der Polizei in Albstadt klärt auf und gibt Entwarnung: In einer Wohnung war es zu einer Verpuffung in einem Öl-Ofen gekommen, aus dem daraufhin dichter Rauch drang. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten aus. Sie hatten den Verdacht: Der Bewohner könnte eine Rauchgasvergiftung erlitten haben.

Abstecher nach Tailfingen: „Christoph 11“ war zufällig in der Luft

Zu diesem Zeitpunkt war die Crew von „Christoph 11“ ebenfalls in der Luft. Genauer: auf dem Rückflug von Tübingen nach Villingen-Schwenningen. Ein Abstecher nach Albstadt? Auf dem Luftweg eine Kleinigkeit: Die Crew, die im Funk von dem Einsatz erfuhr, bot – da sie doch ohnehin unterwegs war – spontan ihre Hilfe an, landete vorsichtshalber in Tailfingen, berichtet die Polizei.

Mann kommt leicht verletzt in die Klinik

Nötig war der Einsatz der Luftretter am Ende – glücklicherweise – nicht. Der Bewohner habe den Vorfall ersten Erkenntnissen zufolge leicht verletzt überstanden. Er kam laut Polizei mit dem Rettungswagen zur Beobachtung ins Zollernalb-Klinikum, wo er voraussichtlich rasch wieder entlassen werden kann.

Das könnte dich auch interessieren: