Winterlingen Kleinwagen prallt auf 40-Tonner: 21-Jähriger stirbt

Der 21-Jährige war laut Polizei auf der Stelle tot.
Der 21-Jährige war laut Polizei auf der Stelle tot. © Foto: Benno Schlagenhauf
Winterlingen / Benno Schlagenhauf 28.11.2018
Am Mittwochnachmittag ist auf der B463 zwischen Winterlingen und Sigmaringen ein 21-jähriger Autofahrer nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Sattelzug gestorben.

Der 21-Jährige aus dem Zollernalbkreis war laut ersten Polizeiangaben gegen 15.20 Uhr in Fahrtrichtung Sigmaringen auf der B463 in einer Kolonne aus mehreren Fahrzeugen unterwegs, als er auf Höhe des Winterlinger Ortsteils Blättringen unvermittelt und aus bislang unbekannten Gründen aus dieser Kolonne ausscherte.

Er prallte mit seinem Toyota frontal in einen 40 Tonnen schweren Sattelzug, der Kies geladen hatte. Der Aufprall war derart heftig, dass der Kleinwagen auf die Hälfte seiner ursprünglichen Länge zusammengedrückt wurde. Laut Polizei wurde er nach dem Zusammenprall noch rund 30 Meter entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung vor dem Sattelzug hergeschoben.

Der junge Mann war laut Polizei auf der Stelle tot. Die Winterlinger Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften an den Unfallort geeilt war, hatte große Mühe, ihn aus dem völlig zerstörten Fahrzeugwrack zu befreien. „Er war massiv eingeklemmt“, sagte Einsatzleiter Michael Rieber. Der 57-jährige Lastwagenfahrer blieb unverletzt.

Toter erst nach zwei Stunden geborgen

Nachdem die Feuerwehr die Türen entfernt, das Dach geöffnet und das Unfallauto mit schwerem hydraulischen Gerät bearbeitet hatte, konnte der Leichnam nach etwa zwei Stunden geborgen werden.

Die B463 musste während der Unfallaufnahme und den Aufräumarbeiten bis in den Abend hinein komplett gesperrt werden.

An dem Kleinwagen und an der Zugmaschine des Kieslasters entstand Totalschaden. Der Auflieger blieb unbeschädigt und konnte mitsamt der Zugmaschine abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 70.000 Euro.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Hechingen die Untersuchung des Unfallgeschehens durch einen Sachverständigen an.

Die Polizei hofft in dieser Angelegenheit auch darauf, dass Autofahrer aus der Fahrzeugkolonne, die den Unfall bemerkt haben müssen, sich jedoch noch nicht als Zeugen gemeldet haben, weiterhelfen können.

Hinweise nehmen die Verkehrspolizei in Zimmern ob Rottweil unter der Telefonnummer 0741/34879-0 und das Polizeirevier Albstadt unter der Telefonnummer 07432/955-0 an.

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