Horb Hund stirbt an Köder mit Rattengift

Hundebesitzer bei Horb sollten äußerste Vorsicht walten lassen.
Hundebesitzer bei Horb sollten äußerste Vorsicht walten lassen. © Foto: Hardy Kromer
Horb / SWP 11.04.2018
In Horb musste ein Hund eingeschläfert werden, nachdem er offenbar einen Giftköder gefressen hatte.

Wegen massiver Krampfanfälle, vermutlich als Folge einer Vergiftung, musste ein Hund einer Familie aus Horb eingeschläfert werden. Nach Auskunft der Hundebesitzer waren diese mit dem Hund am Sonntag auf einem Feldweg gegenüber der Abzweigung B 32/Hauptstraße Nordstetten entlang der Gewanne Auhalde und Steinbühl unterwegs. Der nicht angeleinte Hund verschwand dabei kurz, so dass die Besitzer diesen aus den Augen verloren. Im Laufe des Abends bekam der Hund dann massive Krampfanfälle, so dass am nächsten Tag ein Tierarzt aufgesucht werden musste. Diesem blieb nur das Einschläfern des Tieres. Als Ursache der Krampfzustände des Hundes wurde vom Arzt Rattengift vermutet. Nun ermittelt die Polizei Horb (07451/96-0) wegen des Verdachts von ausgelegten Giftködern.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Hundebesitzer darum, ihre Hunde nicht frei und unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Nur so können die Besitzer verhindern, dass ihre Tier unbemerkt schädliche oder giftige Substanzen aufnehmen.