Owingen Geldautomat an Möbelhaus gesprengt

Außer Betrieb: Der Geldautomat der Sparkasse Zollernalb am Möbelhaus Schick in Owingen wurde am Montagmorgen aufgesprengt.
Außer Betrieb: Der Geldautomat der Sparkasse Zollernalb am Möbelhaus Schick in Owingen wurde am Montagmorgen aufgesprengt. © Foto: Wilfried Selinka
Um 4 / Andrea Spatzal 14.05.2018
Am frühen Montagmorgen hat ein unbekannter Täter den Geldautomaten beim Möbelhaus Schick in Owingen aufgesprengt.

Um 4.37 Uhr am Montagmorgen hat es in Owingen gerumst. Ein unbekannter Täter hat zu genau dieser Zeit den Geldautomaten am Möbelhaus Schick aufgesprengt. Die Tatzeit ist so exakt zu rekonstruieren, weil der Geldautomat der Sparkasse Zollernalb, der links vom Haupteingang des Möbelhauses installiert ist, zu diesem Zeitpunkt eine Fehlfunktion anzeigte und ein technischer Stopp aktiviert wurde.

Mit der Sprengung zerstörte der Täter den Automaten komplett. Allerdings gelang es ihm nicht, den zum Automaten gehörenden Tresor zu öffnen. Der blieb für den Gauner verschlossen, so dass er kein Bargeld erbeuten konnte.

An dem Geldausgabegerät entstand jedoch ein hoher Sachschaden, den die Polizei auf mindestens 25 000 Euro beziffert.

„Von Kriminellen zerstört“

Eine Platte deckt seit Montagmorgen den defekten Geldautomaten ab. Davor hat die Sparkasse Zollernalb umgehend eine Kundeninformation anbringen lassen. „Hier können Sie vorübergehend leider kein Bargeld holen – der Geldautomat wurde von Kriminellen zerstört“, ist auf dem Plakat zu lesen. Die Bank verweist auf den nächsten Bankomaten in der Salinenstraße in Stetten. Es werde ein Ersatzgerät in Owingen aufgestellt. Aber das könne mehrere Wochen dauern.

Der Polizeiposten Haigerloch ermittelt in der Sache. Kriminaltechniker haben den Tatort am Montagmorgen nach Spuren abgesucht. Untersucht wird unter anderem, welcher Sprengstoff verwendet wurde. Hierzu mache die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit jedoch noch keine näheren Angaben, erklärt Polizeisprecher Thomas Kalmbach.

Eigentümer: Kein Kommentar

Die Eigentümer des Möbelhauses gaben zu den Geschehnissen am Montag „keinen Kommentar“ ab.

Das Möbelhaus Schick in der Hauptstraße und der dazugehörige K-Markt im Buchhaldenweg in Owingen, beide direkt an der viel befahrenen B 463 gelegen,  waren in diesem Jahr schon zwei Mal von Einbrechern heimgesucht worden. Im Januar drangen Täter in die Büroräume eines K-Marktes ein und knackten einen Tresor. An Silvester war das Haupthaus Ziel von Einbrechern. Sie flexten Tresore auf und erbeuteten mehrere Tausend Euro.

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