Rottenburg Das Messer am Hals des Opfers

Die Polizei geht von einem Motiv im familiären Umfeld aus.
Die Polizei geht von einem Motiv im familiären Umfeld aus. © Foto: SWP
Rottenburg / PZ 21.07.2018

Wegen versuchten Totschlags ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Tübingen gegen einen 38-jährigen italienischen Staatsangehörigen, der am späten Donnerstagabend in Rottenburg versucht haben soll, mit einem Messer auf einen Angehörigen einzustechen. Der 38-Jährige befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Nach derzeitigem Ermittlungsstand traf der Beschuldigte gegen 23.30 Uhr im Stadtgebiet auf das 35-jährige Opfer und dessen drei Begleiter und wurde von diesen angesprochen. Völlig unvermittelt soll der 38-Jährige ein Messer gezogen und in Richtung des Halses des 35-Jährigen gestochen haben. Der Angegriffene konnte sich noch rechtzeitig zur Seite drehen und dem Stich ausweichen.

In der Folge gelang es den Zeugen, den 38-Jährigen zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die Beamten nahmen den Beschuldigten anschließend vor Ort vorläufig fest. Verletzt wurde niemand. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen wurde der Festgenommene noch am Freitag beim Amtsgericht Tübingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Das Motiv der Tat dürfte nach derzeitigem Kenntnisstand im familiären Bereich zu suchen sein. Der 38-Jährige ist bereits wegen verschiedener Delikte polizeilich bekannt.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel