Am Samstag gegen 14.15 wurden die Bergretter auf die Burgruine Oberhohenberg gerufen: Ein Wanderer hatte sich, trotz idealem Schuhwerk, eine Verletzung zugezogen, welche es ihm verwehrte, den Abstieg selbst zu bezwingen.
Aufgrund des Einsatzortes wurden auch Einsatzkräfte der Bergwacht Rottweil, darunter auch Luftretter, mit alarmiert.

Rettung am Boden durch Schnee und Eis erschwert

Vor Ort war eine schwierige Situation vorzufinden. Lediglich über einen schwer vereisten Trampelpfad gelang es den Rettern und dem Notarzt zum Patienten zu gelangen. Nach der Versorgung stand der Wärmeerhalt des Patienten an erster Stelle.
Zur Rettung wurde außerdem ein Bundeswehr-Hubschrauber, der in Niederstetten stationiert ist und mit einer Winde ausgestattet ist, gerufen. Nur wenige Hubschrauber verfügen über eine solche Rettungswinde – Kreisbrandmeister Stefan Hermann äußerte kürzlich den Wunsch, dass ein eigener Rettungshubschrauber für den Zollernalbkreis über eine Winde verfügen sollte.

Nebel zu dicht

Beim Eintreffen des Hubschraubers war der Nebel jedoch so dicht geworden, dass eine Windenrettung nicht mehr möglich war.
Im weiteren Verlauf wurde der Patient in einer Gebirgstrage liegend über drei Seilstafetten und weitere Passagen unter Seilsicherung durch das schwere Gelände bis zum ersten befahrbaren Weg und von dort aus zum bereitstehenden Rettungswagen gebracht.

Das könnte dich auch interessieren:

Bergwacht und DRK Zollernalb suchen vergeblich Vermeintlich hilflose Person im Bereich Ochsenberg

Albstadt