Vier Tage nach dem mysteriösen Autobrand auf Sickinger Gemarkung – kurz vor der Bodelshausener B 27-Auffahrt – sind die Ermittler von der Polizei schon ein paar Schritte weitergekommen. Als Besitzer des komplett ausgebrannten Audi A 3, der ohne Kennzeichen am Brandort abgestellt war, machten die Polizeibeamten ein Mann aus dem Nachbarlandkreis Tübingen aus. Dem Halter war der Wagen aber nicht etwa gestohlen worden, wie man hätte vermuten können. Nein, gegenwärtig gehen die Ermittler davon aus, „dass sich der Besitzer seines Autos wohl entledigen wollte“, wie es Thomas Kalmbach, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Tuttlingen, gegenüber der HZ formulierte.

„Eine seltsame Geschichte“

Auch Kalmbach nennt den nächtlichen Autobrand, der am späten Sonntagabend die Feuerwehr Bodelshausen auf den Plan gerufen hatte, „eine seltsame Geschichte“. Gegenstand der Ermittlungen sei noch, ob der Autobesitzer den Audi eigenhändig angezündet hat oder ob er jemanden dazu beauftragte.

Alt, aber noch fahrbar

Darüber, aus welchem Grund das Fahrzeug aus dem Weg geschafft werden sollte, hat die Polizei noch keine verlässlichen Erkenntnisse. Der Audi A 3 war Thomas Kalmbach zufolge schon älteren Baujahres, aber noch transportabel genug, dass er aus dem nahen Landkreis Tübingen an den Sickinger Ortsrand geschafft werden konnte.

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