In einigen Teilen Baden-Württembergs ist in der Nacht auf Dienstag der erste Schnee gefallen. So auch in den Höhenlagen der Alb im Kreis Göppingen, wo am Morgen zum Beispiel über die Webcam bei der ehemaligen Wetterwarte Messelberg auf Gemarkung Donzdorf ein paar Flocken zu sehen waren und anfangs auch auf dem Boden liegen blieben.

Die Straßen waren teilweise nur noch mit Winterreifen gut zu bewältigen. So sammelten sich bei Amstetten nach Aussagen von Verkehrsteilnehmern zum Beispiel die Graupel auf der B10.

B30 Enzisreute-Baindt

Warnung vor Schnee und Glätte

Laut den Wetterexperten kann es tatsächlich winterlich werden. Auf der Schwäbischen Alb und in Richtung Allgäu können demnach 1 bis 5 Zentimeter Neuschnee fallen. In höheren Staulagen seien sogar bis zu 10 Zentimeter möglich.

Für den Landkreis Göppingen gilt amtlich die Warnstufe Gelb wegen Glätte und Frost. Oberhalb von 400 Metern müsse mit Glätte durch verbreitet überfrierende Nässe sowie geringfügigen Schneefall gerechnet werden, hieß es für die Nacht und den Dienstagmorgen. Außerdem gebe es oberhalb von 600 Metern leichten Frost mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Laut dem Deutschen Wetterdienst muss auch mit Glätte durch geringfügigen Schneefall gerechnet werden.

Warnstufe Orange in Oberbayern

Ergiebiger sind die Niederschläge Richtung Ostallgäu und Alpen. Dort können sich in Staulagen bis zu 25 Zentimeter Neuschnee ansammeln. Es gilt die Warnstufe Orange. Zudem wird im Erzgebirge und im Harz vor Sturmböen gewarnt. Ebenso wie in Teilen Oberbayerns gilt dort die Warnstufe Orange. Auch im Schwarzwald schneit es verbreitet.

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Ulm/Göppingen