Lenningen Waldarbeiter kommt ums Leben

SWP 03.01.2018

Bei Waldarbeiten ist ein 51-Jähriger am Dienstagnachmittag auf einem Privatgrundstück in einem Steilhang am Albtrauf oberhalb des Wasserkraftwerks T13 südlich von Oberlenningen tödlich verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der Mann zusammen mit einem weiteren Waldarbeiter damit beschäftigt, an einem Steilhang neben der B 465 die Wurzeln an einer umgestürzten Buche abzusägen. Dabei wurde der 51-Jährige kurz nach 16 Uhr von einer abgesägten Wurzel eingeklemmt. unter dem Wurzelstock einer Buche eingeklemmt.

Die Rettungsspezialisten der Bergwacht Lenninger Tal trafen etwa zeitgleich mit den anderen Rettungskräften an der Unfallstelle ein und unterstützten in enger Zusammenarbeit die Feuerwehr Lenningen bei der technischen Rettung. Unter Einsatz von pneumatischen Hebekissen und Muskelkraft konnte der Patient befreit und reanimiert werden. Die Bergretter transportierten den Verletzten laut einer Mitteilung unter Seilsicherung in der Gebirgstrage etwa 50 Meter durch das Steilgelände des Albtraufs auf einen Waldweg. Auch während dem Abtransport wurde die Reanimation fortgesetzt. Auf dem Waldweg übergaben die Bergretter den Patienten an die Besatzung des dort wartenden Rettungswagens. Trotz intensivmedizinischer Versorgung durch die beiden eingesetzten Notärzte starb der Mann noch an der Einsatzstelle auf dem Weg zum Rettungshubschrauber.

Dieser war auf der B 465 gelandet, so dass die Bundesstraße während des Einsatzes bis kurz nach 18 Uhr gesperrt werden musste. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Neben dem Rettungshubschrauber waren auch mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes am Unglücksort. Zur Bergung des Verunglückten rückten die Bergwacht mit acht Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften sowie die Feuerwehr mit sieben Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften aus.