Göppingen Vermisster Jogger lebend gefunden

Göppingen / krib 20.08.2018
Ein 84-Jähriger Jogger wurde seit Samstagnachmittag vermisst. Nun wurde er lebend gefunden.

Der seit Samstagnachmittag vermisste 84-Jährige ist lebend im Gebiet „Wachtert“ aufgefunden worden.

Ein Mitarbeiter der Stadt Göppingen fand am Montag kurz nach 13 Uhr im Schlamm eines Grabens im Wald bei Göppingen einen Mann, teilt die Polizei mit.

Die Polizei rettete den Vermissten und übergab ihn dem Rettungsdienst, der brachte ihn in eine Klinik. Dort wurde er in einem lebensbedrohlichen Zustand aufgenommen. Angehörige haben ihn mittlerweile als den 84-jährigen Vermissten identifiziert. Die Polizei ermittelt jetzt noch die Umstände, wie der Senior in diese gefährliche Lage kam.

Der 84-jährige wurde seit Samstagabend vermisst. Angehörige hatten am Samstag gegen 19.10 Uhr die Polizei verständigt, nachdem der 84 Jahre alte Mann nicht vom Lauftraining nach Hause gekommen war. Nach den Informationen der Polizei sei der Mann Sportler. Sein Auto habe auf dem Parkplatz Oberholz beim Trimmdichpfad an der L 1075 gestanden, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Zeugen gaben an, dass sie gegen 18 Uhr einen älteren Mann, auf den die Beschreibung passte, im Bereich des Parkplatzes sahen.

Suche mit Hubschrauber

Am Parkplatz in der Hohenstaufenstraße standen auch am Montagmorgen Polizei und Hundestaffeln. Die Suche nach dem vermissten Mann lief auf Hochtouren, teilt die Polizei mit. Man habe bereits die üblichen Joggingstrecken des Mannes abgesucht. Die Suche im Waldgebiet westlich der Hohenstraufenstraße bis zur Bartenbacher Straße verlief erfolglos. Auch die Joggingstrecken Nummer Zwei und Drei, im östlichen Teil des Stauferparks suchte die Polizei ab.

Die Suche verlief zielgerichtet und habe sich meist auf Zeugenhinweise berufen, erklärt Präsidiumssprecher Wolfgang Jürgens. Auch der Hubschrauber war im Einsatz. Eine Suche über dem bewaldeten Gebiet habe allerdings keinen Sinn gemacht, da auf Sicht gesucht werden muss. „Eine Wärmebildkamera macht bei den Temperaturen keinen Sinn“, erklärte Jürgens. „Da ist das Umfeld ja so warm wie der Mensch.“

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