Kurz nach 8 Uhr war ein 27-Jähriger laut Polizei mit seinem Fiat von Bad Boll zu schnell in Richtung Bezgenriet unterwegs. Auf winterlicher Fahrbahn verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Er kam auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem VW zusammen. Durch den Zusammenstoß kam der VW nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Graben stecken.

Etwa 5000 Euro Sachschaden

Bei dem Unfall erlitt die 53-jährige VW-Fahrerin leichte Verletzungen. Sie begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Die beiden Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.

Im Übrigen kam es am Dienstagmorgen auch zu Problemen mit querstehenden Lastwagen auf der B466 und anderen Strecken Richtung Albhochfläche.

Ruckartige Manöver vermeiden

Bei Schnee und Eis rät die Polizei, den Fuß vom Gas zu nehmen. Nur wer angepasst fährt, kann noch rechtzeitig reagieren. Beschleunigen sollte man möglichst moderat und auf gerader Strecke. Auf unnötige Fahrstreifenwechsel sollte man verzichten und zudem auch die "Motorbremse" benutzen. Ruckartige Lenk- und abrupte Bremsmanöver können gefährlich sein. Besondere Aufmerksamkeit ist auf Brücken, in Senken und schattigen Bereichen, wie beispielsweise Waldgebieten geboten, denn dort können sich Eis und Raureif länger halten oder früher bilden.