Gut drei Kilometer vor Gruibingen hatte sich am Freitag gegen 10.30 Uhr ein Stau auf der A8 gebildet. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 40-Jähriger mit seinem Audi samt Anhänger über die Autobahn. Wie die Polizei berichtet, übersah er den Stau und fuhr ungebremst mit seinem Auto in einen Mercedes-Lastwagen, der wiederum auf einen Sattelzug geschoben wurde.

Da der 40-Jährige in seinem Audi eingeklemmt war, musste ihn die Feuerwehr befreien. Der Audi-Fahrer und der Fahrer des Mercedes-Lastwagens erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten die beiden Männer in Krankenhäuser.

Baden-Württemberg/Bayern

70.000 Euro Sachschaden

Auf der Autobahn bildete sich ein bis zu 14 Kilometer langer Stau, wie ein Polizeisprecher der GEISLINGER ZEITUNG berichtet. Währenddessen reinigten Feuerwehrmänner und Arbeiter der Autobahnmeisterei die Fahrbahn. Der Audi und der Mercedes-Lastwagen mussten abgeschleppt werden, das dritte Fahrzeug blieb fahrbereit. Zweieinhalb Stunden lang war die Autobahn nur einspurig befahrbar.

Die Polizei schätzt die Sachschäden am Gespann auf 20.000 Euro, am Lastwagen auf 40.000 Euro und am Auflieger auf 10.000 Euro.

In einer Pressemitteilung empfiehlt die Polizei, sich niemals ablenken zu lassen, wenn man am Steuer sitzt. Unachtsamkeit sei häufig der Grund für schwere Verkehrsunfälle.

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