Zum verhängnisvollen Unfall am Donnerstagnachmittag auf der A8 bei Weilheim/Teck in Fahrtrichtung München gibt es neue Erkenntnisse.

Wie die Ermittlungen inzwischen ergaben, war dem Crash ein anderer Verkehrsunfall vorausgegangen. Offenbar hatten sich bereits zuvor ein Skoda und ein Klein-Lkw der Marke Mitsubishi gestreift. Beide hielten daraufhin am Straßenrand an. Dort jedoch ist der Standstreifen so schmal, dass die Fahrzeuge in die Fahrbahn ragten. Noch bevor die Pannenstelle abgesichert werden konnte, rammte ein herannahender Laster den Klein-Lkw und schob ihn auf den Skoda.

Neben dem Auto stehend bei Weilheim auf der A8 erfasst

Der Fahrer des Klein-Lkw hielt sich neben seinem Wagen auf. Durch den Zusammenstoß wurde er von den beteiligten Fahrzeugen erfasst und getötet. Der Skoda-Fahrer stand ebenfalls bei seinem Auto und wurde über die Betonwand geschleudert. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Für die weiteren Unfallermittlungen sind jetzt für die Polizei Zeugen der beiden Verkehrsunfälle wichtig. Die Verkehrspolizei Mühlhausen bittet um Hinweise unter Telefon (07335)967260.

Auf der A8 über 20 Kilometer Stau bis in den Abend hinein

Bis in die späten Abendstunden hinein hatte sich der Verkehr am Donnerstag auf etwa 20 Kilometern Länge auf der A8 zwischen Stuttgart-Flughafen/Messe, Kirchheim/Teck, Weilheim und Aichelberg gestaut, obwohl ab 17.30 Uhr wieder eine Spur für den Verkehr frei gegeben war.

Aichelberg