In einem Göppinger Fitnessstudio ist es am Dienstagnachmittag zu einem Todesfall unter ungewöhnlichen Umständen in einer verschlossenen Kabine gekommen. Laut Polizei kann jedoch nicht von einem Unfall die Rede sein, sondern vielmehr von einem natürlichen Tod. Anders als von der Polizei zunächst berichtet, ereignete sich das Geschehen nicht in einer Sauna, sondern in einem Solarium. Nach Angaben der Behörden trifft den Betreiber keinerlei Verschulden an der medizinischen Notlage. Zudem sei es noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelungen, die Tür von außen zu öffnen, heißt es.
Der Betreiber legt im Übrigen Wert auf die Feststellung, dass seine Saunatüren aus Sicherheitsgründen nicht von innen verschließbar seien, da sie andernfalls nicht vom TÜV abgenommen werden könnten. Anders sei die Situation hingegen im Solarium als Intimbereich für Einzelpersonen.
Zu Identität und Alter des Verstorbenen wurden aus Datenschutzgründen keine Angaben gemacht.

Tür war von innen verriegelt

Vor Ort waren neben der Feuerwehr auch ein Streifenwagen der Polizei Göppingen sowie das DRK mit Notarzt und Rettungswagen. Allerdings kam jede Hilfe zu spät.
In ersten Meldungen hatte es geheißen, dass eine Person hilflos in einer Sauna eingesperrt gewesen sei. Dies hat die Polizei auf Anfrage jedoch ausdrücklich bestritten. Bei der natürlichen Todesursache sei man sich absolut sicher, hieß es.

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