Region Polizei kündigt mehr Präsenz zur Fasnetszeit an

Damit die Närrischen friedlich feiern können, will die Polizei für Sicherheit sorgen.
Damit die Närrischen friedlich feiern können, will die Polizei für Sicherheit sorgen. © Foto: Rainer Lauschke (Archiv)
Region / Geislinger Zeitung 18.01.2019
Autofahrer müssen in der Fasnetszeit verstärkt mit Kontrollen rechnen. Die Polizei gibt Tipps zu richtigem Verhalten.

Auch dieses Jahr wird die Polizei während der Fasnetszeit wieder mit mehr Präsenz und verstärkten Kontrollen mit dabei sein. Dies kündigt das Polizeipräsidium Ulm in einer Pressemitteilung an. „Bekannte Brennpunkte gezielt im Blick haben und konsequent gegen Störer und Straftäter vorgehen sind Teile unserer Strategie“, sagt Polizeisprecher Holger Fink.

Alkohol, Schlägereien und Provokation

Erfahrungsgemäß müssen sich die Polizeibeamten vor allem mit alkoholbedingten Delikten auseinandersetzen, heißt es in der Mitteilung weiter. Dazu zählen unter anderem Schlägereien, Autofahren unter Alkoholeinfluss und provokantes Auftreten. Aber auch Verstöße gegen den Jugendschutz werde die Polizisten im Auge haben und dagegen einschreiten, nicht nur uniformiert, so die Ankündigung. Zusammen mit Kommunen, Veranstaltern und Vereinen wolle man für ein „größtmögliches Maß an Sicherheit“ sorgen.

Polizei gibt Tipps

Narren, Gäste und Besucher sind auch selbst gefordert, durch ihr Verhalten für eine fröhliche und friedliche Fasnet 2019 zu sorgen. Das Polizeipräsidium Ulm gibt Tipps für einen unbeschwerten Verlauf der närrischen Zeit:

Bereits ab 0,3 Promille Alkohol im Blut können Sie Ihren Führerschein verlieren. Für Fahranfänger in der zweijährigen Probezeit und junge Fahrer unter 21 Jahren gilt gesetzlich die Null-Promille-Grenze. Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis, um ans Ziel zu kommen.

Bilden Sie Fahrgemeinschaften und bestimmen Sie vor der Hinfahrt, wer auf dem Heimweg fährt und folglich nüchtern bleibt.

Setzen Sie sich nicht zu berauschten Fahrern ins Auto. Das kann lebensgefährlich sein.

Kinder und Jugendliche können die Folgen von Alkohol oft nicht abschätzen. Deshalb nehmen die Jugendschutzbestimmungen in erster Linie Erwachsene in die Pflicht. Von 16 bis 18 Jahren darf zwar Sekt, Wein oder Bier getrunken werden. Der Ausschank und das Spendieren von

Schnaps und anderen branntweinhaltigen Getränken – auch

Mix-Getränken – sind aber nur an Volljährige erlaubt.

Insbesondere Frauen haben Angst, Opfer von K.O.-Tropfen zu werden, die sich zunächst ähnlich auswirken wie übermäßiger Alkoholkonsum. Die Substanz ist im Blut und im Urin nur wenige Stunden nachweisbar. Daher ist es sehr wichtig, sich bei einem begründeten Verdacht so schnell wie möglich von einem Arzt untersuchen zu lassen. Die Polizei empfiehlt vorsorglich, Getränke nicht unbeaufsichtigt zu lassen und insbesondere von unbekannten Spendern oder flüchtigen Bekannten keine offenen Getränke anzunehmen.

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