Die Polizei führte am Donnerstag im Kreis Göppingen, wo diese Woche ein massiver Anstieg der Coronazahlen registriert wurde, Schwerpunkt-Kontrollen durch. Der Fokus lag auf Verstößen gegen die Corona-Verordnung.

Kreis Göppingen

Polizei-Kontrolle in Göppingen, Geislingen, Uhingen und Eislingen

Hauptsächlich auf Bahnsteigen und an Bushaltestellen überprüften die Polizisten, ob die Fahrgäste eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Abstände eingehalten wurden. Zwischen 12 und 20 Uhr überprüften die Beamten in den Bereichen Göppingen, Geislingen, Uhingen und Eislingen etwa 5000 Personen, wie die Polizei am Freitag berichtet. Etwas mehr als 2000 Bürger mussten darauf hingewiesen werden, dass sie ihre Mund-Nasen-Bedeckung entweder gar nicht oder nicht vorschriftsmäßig trugen.
Sieben von ihnen zeigten sich uneinsichtig und zogen die Mund-Nasen-Bedeckung trotz des Hinweises der Polizei nicht über die Nase, weshalb auf sie kommen nun Anzeigen zukommen. Dies betrifft unter anderem zwei Masken-Verweigerer, die zur Mittagszeit am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Geislingen zur Verantwortung gezogen wurden. Ein Verstoß wird mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 250 Euro.

Attest zur Befreiung von Maskenpflicht gefälscht

Eine weitere Anzeige erwartet nun einen 39-Jährigen. Er trug keine Mund-Nasen-Bedeckung und zeigte den Polizisten ein Attest über die Befreiung vom Tragen einer Maske vor. Die Beamten wurden stutzig und überprüften das Dokument. Dabei stellte sich heraus, dass es gefälscht war.
Auch in den Landkreisen Biberach, Heidenheim, dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm fanden jüngst Schwerpunkt-Kontrollen mit Fokus auf die Corona-Regeln statt. Es gehe nicht darum, Verstöße zu sanktionieren, heißt es in der Mitteilung des Polizeipräsidiums Ulm. In erster Linie wolle man die Menschen überzeugen und sensibilisieren. Die Polizei kündigt an, die Kontrollen fortzusetzen und zudem weiterhin auf eine breite Prävention zu setzen.

Polizei-Kontrolle Göppingen Polizei kontrolliert Einhaltung der Corona-Regeln im Kreisgebiet