70 Einsätze hielten die Polizei am frühen Montagmorgen im Bereich des Präsidiums Ulm auf Trab. Seit 2.30 Uhr zog das Sturmtief „Sabine“ seine Spur durch das Land.

Bis gegen 8 Uhr waren im Raum Göppingen und Geislingen zwar vorerst keine Personenschäden zu verzeichnen. Jedoch war nach Auskunft der Polizei der Verkehr auf diversen Kreisstraßen wegen herabstürzender Bäume oder Äste beeinträchtigt. Im Raum Göppingen war die Boller Steige gesperrt, und auf der Eichertstraße musste die Polizei den Verkehr regeln.

In Göppingen-Holzheim wurden drei Fahrzeuge beschädigt. An zwei VWs und einem Opel in der Eschenstraße entstand etwa 10.000 Euro Sachschaden. Die Feuerwehr zersägte dort eine herabgestürzte Baumgabel.

Feuerwehr und THW hatten sich vorab auf eine schwierige Lage eingerichtet.

Brand auf Reutlinger Achalm Orkan Sabine facht Flächenbrand an

Reutlingen

Schulfrei in ganz Bayern, Ermessenssache in Baden-Württemberg

Unterdessen ruhte bei der Deutschen Bahn weitgehend der Fernverkehr, und auch für Pendler gab es Probleme. Während in Bayern die Schule flächendeckend ausfiel, hatte das Kultusministerium Baden-Württemberg den Besuch ins Ermessen der Eltern gestellt. Am Michelberg-Gymnasium Geislingen hat die Schulleitung den Unterricht indes komplett abgesagt. Der Unwetteralarm bleibt am Montag bis 18 Uhr bestehen.