Es wird ein Mammutprozess in einem spektakulären Mordfall: Vier junge Männer im Alter von 16 bis 23 Jahren müssen sich vom 29. Juni an vor der Großen Jugendkammer des Landgerichts Ulm wegen Mord aus Habgier in Tateinheit mit schwerem Raub verantworten. Sie sollen am Abend des 2. November 2019 einen 39-jährigen Mann in Göppingen-Ursenwang getötet haben, der zuvor etwas Geld von einem Bankautomaten abgehoben hatte. Alle Infos zum Mordprozess um die Bluttat von Ursenwang:

Mordprozess mit 19 Verhandlungstagen bis 2. November

„Wir haben bis zum 2. November 19 Verhandlungstage angesetzt“, sagt der Sprecher des Landgerichts, Alexander Spengler. In dem aufwendigen Verfahren sind rund 60 Zeugen geladen. Wegen der Abstandsregeln in der Coronakrise und der Vielzahl an Prozessbeteiligten wird wechselweise im Kornhaus oder der Donauhalle verhandelt.
„Da sich das Verfahren auch gegen Heranwachsende richtet, wird der Prozess grundsätzlich öffentlich sein“, erläutert Spengler. „Ob das durchgehend so sein wird, hängt auch vom Prozessverlauf ab und lässt sich derzeit nur schwer vorhersagen.“
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