Neue Wendung bei den Ermittlungen zum Leichenfund vom vergangenen Sonntag in Göppingen-Ursenwang: Bereitschaftspolizisten durchkämmten verschiedene Bereiche in der Stadt, die weitab vom Tatort liegen. Das Polizeipräsidium Ulm hat bestätigt, dass die Aktion im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt steht, dem ein 39-Jähriger Mann aus Ursenwang zum Opfer gefallen war.

Leiche in Göppingen-Ursenwang Mutmaßliche Täter machen keine Angaben

Göppingen

Einsatz am Filsufer und in der Nordstadt

So wurden die Beamten am Mittwochmittag am Filsufer sowie in der Nordstadt unweit der EWS-Arena gesichtet. Laut Polizeisprecher Wolfgang Jürgens handelt es sich dabei um ein normales Vorgehen aufgrund von Hinweisen, das zum Standard der Ermittlungstaktik gehöre. Auch in den nächsten Tagen seien immer wieder Suchaktionen möglich.

Blumenschmuck am Tatort

Am Tatort zwischen Edeka und Ursenwangschule ist die Spurensicherung hingegen weitgehend beendet. Das mobile Polizeizelt hat man inzwischen wieder abgebaut. Stattdessen wurde an mehreren Stellen Blumenschmuck niedergelegt, unter anderem auf einer Parkbank, bei der die Papiere des Opfers gefunden worden waren.

Was genau hinter der blutigen Gewalttat steckt, ist nach wie vor unklar. Unter den Anwohnern der zu erheblichen Teilen von Russlanddeutschen bewohnten Siedlung Ursenwang brodelt die Gerüchteküche.

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