Wie der Zoll mitteilt, krabbelte am Mittwoch bereits bei der Übergabe durch die Post Ungeziefer aus der Verpackung hervor. Beim Öffnen des Pakets sahen sich die Zöllner mit rund zwölf Kilogramm getrocknetem Fisch konfrontiert, der mit Maden befallen war. Die Beamten informierten das Veterinäramt, das die sofortige Vernichtung der Sendung anordnete. Die Sendung kam aus dem Kongo und war für eine Empfängerin aus der Region bestimmt.

Der Zoll weist darauf hin, dass Lebensmittel tierischen Ursprungs aus Drittländern die Anforderungen des gemeinschaftlichen Lebensmittelhygienerechts ebenso erfüllen müssen, wie die in der Gemeinschaft produzierte Lebensmittel. Diese spezifischen Hygienevorschriften gelten etwa für Fleisch, Eier, Milch, Muscheln und Fisch sowie daraus hergestellte Erzeugnisse, Honig, Froschschenkel und weitere Erzeugnisse. Dem Zoll obliegt bei der Einfuhr die Kontrolle. Die Entscheidung zur Einfuhrfähigkeit treffen die Veterinärbehörden.