Gegen 1 Uhr in der Nacht zu Mittwoch gab es eine Meldung aus dem Stieglitzweg in Eislingen. Auf einem Privatgrundstück hatten Erdmassen, die durch den Regen stark aufgeweicht sind, eine etwa fünf Meter hohe Stützmauer zum Einsturz gebracht. Dies berichtet Tobias Vester vom THW Göppingen auf Nachfrage.

Erdrutsch in Eislingen: THW Göppingen und Kirchheim im Einsatz

Das Technische Hilfswerk rückte nach dem Erdrutsch in das Wohngebiet aus, um die noch nicht komplett eingestürzte Mauer zu stützen. Auch Feuerwehr und Polizei waren vor Ort. Ein Statiker begutachtete laut Vester den betroffenen Bereich.

Göppingen

Da noch Bewegungen im Erdreich gemessen wurden, ist das THW Göppingen – mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks aus Kirchheim unter Teck – am Mittwochvormittag noch im Einsatz. Insgesamt sind 16 Einsatzkräfte beteiligt. Derzeit wird eine Holzkonstruktion aufgebaut, erklärt Vester. Die örtlichen Bedingungen – wenig Platz zwischen den vielen Gebäuden – erschwerten den Einsatz großer Geräte.

Schwäbisch Gmünd

Mauer eingestürzt: Keine Gefahr für Menschen

Durch den Einsturz der Mauer wurde laut Vester niemand verletzt. Es habe keine Gefahr für Menschen bestanden, die Bewohner konnten in ihren Häusern bleiben, macht der Öffentlichkeitsbeauftragte des THW Göppingen deutlich.