„Wir bleiben zuhause“, so fordern die Bundeskanzlerin, Ministerpräsident Kretschmann oder das Robert-Koch-Institut von der Bevölkerung ein. Allerdings glauben viele Bürger, das Risiko in freier Natur auch selbst beurteilen zu können, wenn Forschung und Politik ohnehin täglich mit widersprüchlichen Meldungen aufwarten.

Bei anderen kann das durchaus zu Unmut führen: „Offensichtlich fehlt es einem beträchtlichen Teil unser Mitbürger an entsprechender Einsichtsfähigkeit und diese stellen ihren persönlichen Eigennutz vor gesamtgesellschaftliche Belange“, meint zumindest Leserin Karin Bauer in einer Zuschrift an SWP Online.

Viele auswärtige Besucher im Kloster Adelberg

„Wie sonst lässt sich erklären, dass auf dem Adelberger Klosterparkplatz diverse Autokennzeichen in vorher nie gesehenem Ausmass, hauptsächlich ES, WN, S, LB, AA wochentags anzutreffen sind?“, fragt Bauer und spricht in Bezug auf die Osterfeiertage von „Massentourismus von unbeschreiblichem Ausmaß“. Selbst die Wiesen seien zugeparkt, und den Blechkarossen entstiegen „Heerscharen von Menschen, die zu dritt und mehr Personen das Klosterareal heimsuchen“.

Bewohner des Klosters Adelberg könnten sich wegen des Kontaktverbots kaum noch aus dem Haus trauen, heißt es in der Zuschrift, denn die Wiesen beim Kloster würden zum Spielplatz und Picknick-Bereich umfunktioniert, was leider auch Lärm und Müll mit sich bringe. „Armes Adelberg“ resümiert Karin Bauer und fordert das Einschreiten der Gemeindeverwaltung.

Kreis Göppingen