Am Mittwochmorgen kam es bei einem Werkzeugmaschinenhersteller in der Salacher Austrasse zu einer chemischen Reaktion, das berichtet Kreisbrandmeister Michael Reick.

Die Feuerwehr sei durch die automatische Brandmeldeanlage und Anrufe aus der Firma alarmiert worden. Es habe durch die chemische Reaktion zweier flüssiger Stoffe starke Rauchentwicklung gegeben. Die Reaktion habe sich bei der Entsorgung der Stoffe entwickelt, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Die Feuerwehren aus Salach, Eislingen, der Kreisbrandmeister und der Fachberater Gefahrgut der Werkfeuerwehr „Zeller+Gmelin“ waren mit sieben Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.

Bildergalerie Verletzte nach chemischer Reaktion in Firma

Die komplett verrauchte Halle der Firma war bereits beim Eintreffen der Feuerwehr komplett geräumt. Fünf Personen wurden verletzt, wobei vier in ein Krankenhaus kamen. Die Verletzten haben Rauchgas inhaliert, berichtet der Kreisbrandmeister. „Das war durch eine chemische Reaktion entstanden. Es hat sich Amoniak entwickelt, das die Atemwege reizt“, sagt Reick. Die Verletzten müssen deshalb 24 Stunden im Krankenhaus beobachtet werden.

Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen, Notärzten und weiteren Kräften vor Ort.

Um 11.39 Uhr konnte die Halle wieder freigegeben werden.

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