Ein Alltagsgegenstand, der gefährlich werden kann: Das Telefon. Es häufen sich die Fälle, in denen angebliche Polizisten die Menschen warnen wollen. Sie rufen an und erklären, dass das Geld des Angerufenen nicht mehr sicher ist. Sie fordern die Menschen auf, Geld von der Bank abzuheben und es vor die eigene Haustür zu legen. Für die eigene Sicherheit.

Gutgläubige Menschen, insbesondere Senioren, durchschauen die Masche nicht auf Anhieb und legen ihr Geld oder ihre Wertgegenstände vor die Türe. Kurze Zeit später ist das Geld jedoch weg: Sie sind Opfer eines Betruges geworden.

Fälle dieser Art sind in Stuttgart, im Raum Ulm und in Göppingen vorgekommen. In Ulm wurden der Polizei über 30 Versuche gemeldet, zwei davon waren erfolgreich. In Göppingen gingen die Betrüger zwei mal leer aus, als sie Senioren betrügen wollten. Ein weiterer Versuch scheiterte in Geislingen.

Wie man die Betrüger entlarvt

Besonders gefährlich leben in diesem Fall Senioren, denn die Opfer werden meist gezielt gewählt. Entsprechend des Vornamens, welcher im Telefonbuch steht, können Rückschlüsse auf das Alter gezogen werden. Daher empfiehlt die Polizei den Vornamen im Telefonbuch nicht zu verwenden oder zu kürzen.

Die Betroffenen sollten sich zudem im Klaren sein, dass die Polizei, sofern zuvor keine Anzeige erstattet wurde, am Telefon niemals Aussagen über Wertsachen oder finanzielle Verhältnisse verlangen wird. Falls man tatsächlich einen solchen Anruf erhalten sollte, gilt es, Ruhe zu bewahren und nicht auf die genannten Forderungen einzugehen.

Unbedingt die Polizei verständigen

Möglichst Stimme und Besonderheiten der Sprache des Anrufers einprägen, um der Polizei später dienliche Hinweise zu geben. Und auf jeden Fall bei der zuständigen Polizeidienststelle oder unter 110 anrufen. Dabei bitte keinesfalls die Rückruftaste nutzen. Wird man dennoch Opfer eines Betruges, sollte Strafanzeige erstattet werden.

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