Kontrollen Autobastler wollen’s nicht begreifen

Geislingen / ra 02.08.2018

Seit Wochen und Monaten ziehen Ordnungsamt und Geislinger Polizei ihr Sicherheitskonzept durch. Selbiges sieht unter anderem vor, dass immer wieder die Tuning- und Autobastler-Szene unter die Lupe genommen wird. In der Nacht zu Mittwoch schlug die Polizei erneut zu und führte Kontrollen in Geislingen durch.

Speziell an Fahrzeugen aus der Tuning-Szene würden häufig Veränderungen vorgenommen, die gefährlich und deshalb nicht erlaubt sind, heißt es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ulm. Und prompt zogen die Polizisten drei solcher Autos aus dem Verkehr.

Kurz vor 23 Uhr hielten sie in der Gutenbergstraße in Geislingen einen Ford an. Der war zuvor schon aufgefallen, weil dessen Fahrer erkennbar zu schnell fuhr. Und zu laut war das Fahrzeug zudem. Wie sich herausstellte, hatte der Besitzer des Wagens am Auspuff gebastelt. Das macht das Fahrzeug zu laut und lässt die Betriebserlaubnis erlöschen. Gerade in Zeiten, in denen der Verkehrslärm ständig zunimmt und an der Gesundheit der Menschen zehrt, nimmt die Polizei solche Verstöße besonders in den Blick.

   Aber auch Änderungen am Fahrwerk sind gefährlich, wenn sie falsch gemacht werden. Deshalb müssen zwei andere Autobesitzer ihren BMW beziehungsweise Mercedes wieder zurückbauen. Der BMW war viel zu tief gelegt, im Mercedes falsches Material verbaut. Das stellte die Polizei bei der Kontrolle um 1 Uhr am frühen Mittwochmorgen in der Grube-Karl-Straße fest. Auch diese beiden Autobesitzer sehen jetzt Anzeigen entgegen.

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