Bergwachten im Einsatz 80-Jähriger stirbt nach Waldarbeit bei Filsursprung – Radfahrer stürzt in Mühlhausen

Die Bergretter bereiten die Trage vor.
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Der Helikopter „Christoph 11“ landete auf dem Parkplatz beim Reußenstein.
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Die Bergwachten des Kreises hatten am Dienstag zwei Einsätze.
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Die Bergwachten des Kreises hatten am Dienstag zunächst einen 80-Jährigen gerettet, dem bei Forstarbeiten ein Ast auf den Kopf gefallen war. Später starb der Mann im Krankenhaus.

Um kurz vor 16 Uhr ging der Alarm bei der Bergwacht ein, die sofort zur ehemaligen Papiermühle zwischen Wiesensteig und dem Reußenstein ausrückte. Das berichtet Pressesprecher Dominik Abele von der Bergwacht. Nachdem ein Notarzt den 80-Jährigen zunächst erstversorgt hatte, und der Mann für den Transport in der Gebirgstrage vorbereitet war, trug ihn die Bergwacht durch das Waldgelände.

„Christoph 11“ bringt Verletzten ins Krankenhaus. Am Abend stirbt der 80-Jährige

Auf dem Waldweg wartete der Rettungswagen, der den Mann zum Parkplatz des Reußensteins brachte, wo der Rettungshelikopter Christoph 11 bereits wartete. Der 80-Jährige kam in ein Krankenhaus, doch in den Abendstunden erlag er laut Polizei seinen Verletzungen.

Der 80-Jährige hatte mit einem 66-Jährigen eine 30 Meter hohe Buche fällen wollen. Laut Polizei stand der teilweise morsche Baum in der Nähe des Filsursprungs. Der Baum fiel dann gegen eine andere Buche, sodass die Krone abbrach. Ein Ast traf den Senior am Kopf. Er hatte keinen Helm getragen.

Bergwacht Geislingen-Wiesensteig rettet Radfahrer in Mühlhausen

Kurze Zeit später war die Hilfe der Bergwacht Geislingen-Wiesensteig gefragt. In Mühlhausen war ein Fahrradfahrer auf einem Radweg gestürzt. Er zog sich Brüche und eine Kopfverletzung zu. Der Unfall passierte in der Nähe der Filstalbrücke, die derzeit gebaut wird. Das berichtet Niko Schneider, Leiter der Bergwacht Geislingen-Wiesensteig.

Ein Rettungswagen hätte wegen der Baustelle nicht zu dem Unfallort gelangen können, weswegen ein Bergrettungsfahrzeug Abhilfe schaffen sollte. Ein Notarzt landete zunächst mit dem Rettungshelikopter 22 auf der Unfallstelle, wo der Verletzte erstversorgt werden konnte. Anschließend brachten ihn die Bergretter zu einem Rettungswagen, mit dem der Radfahrer in die Klinik kam.

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