Das Feuer wurde ursprünglich durch überaus stark erhitze Kupferrohre ausgelöst, die eine auf dem Dach montierte Solaranlage mit der Heizanlage im Keller verbinden. Durch die Hitze entstand zunächst vermutlich ein Schwelbrand, der von der Bewohnerin im Bereich eines Palettenstapels als erstes entdeckt und anschließend auch scheinbar gelöscht wurde. Als das Feuer anschließend an anderer Stelle wieder ausbrach, wurde die Feuerwehr hinzugerufen. Die starke Erhitzung der Metallrohre erfolgte nach dem jetzigen Stand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen mit großer Wahrscheinlichkeit durch einen Blitzeinschlag. Tatsächlich entluden sich in der Nacht zum Sonntag, kurz nach ein Uhr in diesem Gebiet mehrere Blitze. In der Zeit bis zur Entdeckung des offenen Feuers schwelte dieses vermutlich weitgehend ohne direkte Sauerstoffzufuhr.