Polizei 68-Jährige betrogen - Polizei warnt vor Enkeltrick

Schwäbisch Gmünd / POL 10.11.2017
Betrüger haben am Mittwochnachmittag von einer 68-Jährigen mehrere tausend Jahre erbeutet. Nun warnt die Polizei erneut vor dem alt bekannten Enkeltrick.

Mehrere tausend Euro haben unbekannte Betrüger am Mittwochnachmittag mit dem bereits oft beschriebenen Enkeltrick erbeutet. Eine Anruferin hatte sich gegenüber einem 68-Jährigen als dessen Angehörige ausgegeben und ihm eine finanzielle Notlage vorgespielt.

Gutgläubig übergab der 68-Jährige nach mehreren Anrufen einem angeblichen Notar an einem vereinbarten Treffpunkt das Bargeld. Der „Notar“ ist circa 40 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß und von normaler Statur. Er hat dunkle, lockige Haare, einen Vollbart und buschige Augenbrauen. Der Mann sprach deutsch, hatte ein gepflegtes Äußeres und trug einen rostbraunen, knielangen Mantel mit dunkel abgesetztem Kragen, schreibt die Polizei.

Sie gibt folgende Tipps zur Verhaltensweise:

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Auflegen sollten Sie, wenn: Sie nicht sicher sind, wer anruft. Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, zum Beispiel ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben. Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, beziehungsweise Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland. Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, zum Beispiel zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf. Sprechen Sie als Angehöriger mit älteren Verwandten über diese Betrugsmasche. Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein?

Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

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