Untermarchtal / Emmenlauer  Uhr
Am Dienstag sind zwei Personen mit ihrem Boot auf der Donau bei Untermarchtal gekentert. Die Feuerwehr musste mit einem Großaufgebot zu dem Rettungseinsatz ausrücken.

Zwei Mitglieder einer Wasserwandergruppe sind mit ihrem Boot auf der Donau gekentert. Die haben sich unverletzt retten können, als am Dienstagnachmittag auf der Donau nahe der Brücke bei Untermarchtal unterwegs waren.

Wie die verunfallte Frau sagte, war zuvor ihr Boot auf der Donau an einem Ast hängen geblieben. Sie selbst habe sich dann auch in dem Ast verfangen. Ihr Mann, der ebenfalls ins Wasser fiel, habe sie nicht befreien können, weshalb er einen Notruf absetzte.

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Großeinsatz der Feuerwehren

71 Einsatzkräfte der Feuerwehren Munderkingen, Rottenacker und Untermarchtal rückten an, teils mit Rettungsbooten. Ferner die DLRG aus Ulm und der Rettungsdienst aus Ehingen. Bis die Einsatzkräfte vor Ort waren, hatte sich die Frau befreit. Die sechs Wassertouristen waren in Hausen bei Sigmaringen in die Donau gestiegen. Die Gruppe hatte sich für ihren Bootstrip eine Genehmigung eingeholt. Die ist von 1. März bis 30. Juni zwischen Riedlingen und Untermarchtal notwendig, weil dann nur naturkundlich geführte Touren zulässig sind, um brütende Vögel nicht zu stören.

Ein Mann kenterte am Samstag mit einem Kanu auf einem See bei Laupheim. Das Problem: Der Mann ist Nichtschwimmer und war ohne Schwimmweste unterwegs.