Öpfingen Wohnhaus in Öpfingen durch Brand zerstört

Öpfingen / Berndhard Raidt 05.08.2018
Ein Wohnhaus in Öpfingen ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag durch einen Brand komplett zerstört worden.

Ein Brand hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Wohnhaus in Öpfingen komplett zerstört. Gegen 23 Uhr brannte laut Polizeibericht im Meisenweg eine Hecke in der Nähe eines Stromverteilerkastens. Anwohner berichten, dass zunächst laute Knallgeräusche zu hören waren – einige dachten an ein nächtliches Feuerwerk. Innerhalb kurzer Zeit stand aber die gesamte Hecke lichterloh in Flammen, das Feuer griff auf das daneben stehende Holzhaus über. Glücklicherweise waren die Nachbarn noch wach – sie weckten die schlafenden vier Bewohner des Hauses und verständigten die Feuerwehr. Der Alarm wurde um 23.10 Uhr ausgelöst, die Öpfinger Feuerwehr war laut Berichten der Anwohner innerhalb von wenigen Minuten vor Ort. Insgesamt 20 Feuerwehrleute begannen mit den Löscharbeiten. Verstärkung erhielt die Öpfinger Wehr von 30 Kräften der Feuerwehr Ehingen und zehn der Feuerwehr Oberdischingen. Einsatzleitung hatte der Öpfinger Kommandant Stefan Munding.

Zwei Bewohner im Krankenhaus

Die Bewohner – eine Familie mit zwei erwachsenen Kindern – konnten aus dem brennenden Gebäude flüchten. Zwei der Bewohner mussten aber ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehrleute deckten das Dach des Hauses ab, um an den Brandherd zu gelangen. Das 1976 errichtete Gebäude war aber trotz intensiver Bemühungen nicht mehr zu retten. Innerhalb kurzer Zeit, berichtet Einsatzleiter Munding, sei der Dachstuhl komplett in Flammen gestanden. Gemeldet wurde übrigens ein „Brand in einem Gartenhäuschen“. Dort, im Bereich des Gartens, sei das Feuer auch ausgebrochen, schildert Munding. Die genaue Brandursache steht allerdings noch nicht fest, die Polizei ermittelt. Das Feuer sei dann vermutlich durch ein offenes Fenster ins Gebäude eingedrungen und habe sich im Dachstuhl ausgebreitet. Gegen 2 Uhr waren die Flammen gelöscht, bis 9.30 Uhr bekämpfte die Wehr aber die immer noch vorhandenen Glutnester im Haus. Sogar am Sonntagabend trat  laut Kommandant Munding immer wieder Rauch am Brandort  auf. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 250.000 Euro.

Rauch im Nachbargebäude

Ebenfalls in Flammen stand der Carport des Nachbarhauses. Dieser und das dort geparkte Auto wurden ebenfalls zerstört. Auch in einem rund 150 Meter entfernten anderen Nachbargebäude waren die Feuerwehrleute im Einsatz: Die Bewohner hatten dort angesichts der Hitze bei offenen Fenstern geschlafen. Die Räume waren nun durch den Brand total verraucht. Auch ein Kleinkind und ein Säugling waren davon betroffen. Die Feuerwehr sorgte mit Lüftern dafür, dass die Räume rauchfrei wurden, die Bewohner konnten sie danach wieder benutzen.

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