Wie die Polizei mitteilt, konnte die Feuerwehr einen verunglückten Rollstuhlfahrer in Rot am See am Dienstag scheinbar erst nach rund drei Stunden gegen 12.15 Uhr aus seiner misslichen Lage befreien. Zuvor war der Mann mit seinem motorisierten Rollstuhl auf der Steige der L1033 in Richtung Gerabronn unterwegs gewesen. Dabei rutschte er etwa zehn Meter eine Böschung hinab und kam mit dem Rollstuhl an einem größeren Baum zum Stehen. Da er aufgrund des Hangs nicht von Verkehrsteilnehmern gesehen werden konnte, zog er offenbar einen größeren Ast zu sich heran und befestigte daran Gegenstände - unter anderem eine rote Schildmütze und eine Mund-Nasen-Maske. Schließlich wurde ein 57-jähriger Lkw-Fahrer auf die Gegenstände aufmerksam und verständigte die Rettungskräfte. Der Rollstuhlfahrer überstand den Unfall nach ersten Erkenntnissen unverletzt, wurde aber zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.